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Lost Place – Altes Bauernhaus

Durch meinen Nachbarn bin auf dieses schmucke Stück Zeitgeschichte aufmerksam geworden.
Zur genauen Geschichte kann ich nicht viel sagen, nur so viel, die beiden Weltkriege hat das Haus ohne größere Schäden überstanden.
Für den jetzigen Zustand kann übrigens auch der Besitzer nichts, sondern Menschen, die eigentlich dafür da sind, derartige Gebäude
zu erhalten und zu schützen, was, ihr seht es ja selbst, NICHT funktioniert hat.
Was dann getan wurde, um das eigene Versagen zu vertuschen, kann und darf ich nicht sagen.

Leider konnten wir nicht mehr Bilder machen, da das Gebäude stark bechädigt ist, und somit unsere Sicherheit nicht gewährleistet war.
Somit mussten wir uns mit Bildern aus dem Erdgeschoß zufrieden geben.
Ein großer Dank gilt den Besitzern, die es uns ermöglicht haben, noch Bilder zu machen, bevor es entweder von selbst zusammenfällt,
oder abgerissen wird.

 

Lost Place – Ehem. Fa. Peschler

In meiner Nachbarschaft liegend, schielte ich ja schon immer beim vorbeigehen darauf…
Erste Anfragen wurden allerdings, weil noch teilweise bewohnt, abgelehnt.
Jetzt musste ich dann feststellen, dass das ganze Areal wohl abgerissen wird, und in meiner Tätigkeit als Moosburg ganz anders Mitglied, kann ich nicht zusehen, wie sowas weggerissen wird, ohne vorher nochmal Bilder zu machen, um das ganze für die Nachwelt festzuhalten.
Also rein in „de oide Hüttn“ …
Sehts euch an, habt spaß damit, liked es, teilt es, empfehlt uns weiter, DANKE
 

Hier noch ein Teil der Geschichte, den ich auf der Seite der Neu gegründeten PEFRA gefunden habe.
 
Der Ursprung der PEFRA liegt im Jahre 1946, als Franz Peschler die „Peschler Fahrzeugfabrik“ in Moosburg gründete. Waren vor allem Handwagen und Sackkarren anfangs wichtige Produkte, erkannte das Unternehmen bald den Bedarf der Nachkriegswirtschaft nach flexiblen Transportsystemen. Anhänger und Elektrofahrzeuge wurden entwickelt und produziert.
 
Sämtliche Teile – wie Räder, Bremsen, Getriebe, etc. – wurden dem Zeitgeist der Nachkriegsgeneration entsprechend, in der eigenen Fabrik gefertigt. Der Entschluss an diesem Weg fest zu halten, gleichzeitig aber zu expandieren, führte das Unternehmen jedoch 1995 in die Insolvenz.
 
Einige Mitarbeiter, der Insolvenzverwalter und eine weitsichtige Hausbank waren ungeachtet dessen mutig genug und setzten auf einen Neuanfang. Die Konzentration auf das Kerngeschäft und auf wenige Werksanlagen, Unternehmermut und erhebliches investiertes Privatkapital waren dazu hervorragende Grundlagen der neuen „PEFRA Flurförderzeuge GmbH“.
 
Seit der Gründung 1995 ging es steil bergauf. 1997 erfolgte der Umzug in ein neues Fabrik- und Verwaltungsgebäude in Eching/Weixerau, einem Standort in Niederbayern.
 

Lost Place: Brauerei Setz – der letzte Keller

Einer der letzten „Überbleibsel“ unseres Setz-Bräu aus Moosburg.
Danke an den Besitzer für die Einblicke und die Genehmigung zum veröffentlichen.
Es ist immer wieder erstaunlich und inspirierend, in diesen alten Gemäuern zu stehen.

Die Anfänge des Setz Bräu sind im 16. Jahrhundert. Der Anbau von Wein endete (Weingraben !) und das Bier trat seinen Siegeszug an. 1597 gaben sich 14 Brauereien in Moosburg eine Bierpreuen-Ordnung. Kastulus Perstl, der Gründer des späteren Setz Bräus wird hierbei genannt. Einer seiner Nachfolger errichtete 1710 nahe am Münchner Tor sein eigenes Brauhaus. 1748 erhielt Franz Joseph Prandtmayr den Zuschlag für die neue Posthalterei. Ab diesem Zeitpunkt hieß die Gastwirtschaft Gasthof zur Post.

1798, nachdem Sebastian Leiß die Posthalterei in der Neuen Post im Weingraben (Poststrasse) übernahm, wurde der Name des Gasthofs in Alte Post geändert. Auf einer Postkarte vom 15.08.1897 ist Josef Setz als Inhaber genannt. Ab 1933 führte Heinz Hoffmann Brauerei und Gastwirtschaft. Er baute die Bauerei aus und steigerte den Bierausstoß auf fast 50.000 Hektoliter jährlich. Mit seinem Tod 1981 endete eine fast 400 Jahre dauernde Brautradition in Moosburg. 1990 wurden die Gebäude von Brauerei und Gastwirtschaft zwischen Münchner- und Bahnhofstrasse abgebrochen und bereits im Januar 1993 begann der Aushub für die Neubebauung, wie wir sie heute sehen.

1954 startete Heinz Hoffmann eine Geschäftsverbindung mit Frankreich. Zunächst wurde von der Brasserie Nord-Europe in Lille/Frankreich und später von der Belgischen Brauerei Piedboeuf in Lüttich auf Lizenzbasis die Marke Setz-Bräu – Alte Post gebraut.

Ende der 1970er Jahre musste sich Heinz Hoffmann nach einem starken Partner umsehen und entschied sich für den Münchner Löwenbräu. Als Mitte der 1980er ein Braukessel in Moosburg altersbedingt nicht mehr benutzt werden konnte, wurde das Setz-Bräu-Bier in Holzkirchen und München gebraut.

Löwenbräu verkaufte das 5000 qm große Gelände und 1990 wurde der altehrwürdige Gasthof Alte Post und die Mälzerei usw. dem Erdboden gleichgemacht. Am 18.02.1996 war dann das endgültige Betriebsende der Setz-Bräu GmbH.

Quelle: www.alt-moosburg.de
Bilder: ARTsbyXD/Matthias Gabriel

 

Lost Place: Altes Heizkraftwerk München

Um das gleich im vornherein klar zu stellen,
geht niemals allein, seid sehr aufmerksam und vor allem, wenn möglich immer mit Genehmigung des Besitzers.

Als ich von der Autobahn abfuhr, sah ich schon von weitem das große Gebäude und den riesigen Turm.
Die Vorfreude, die eh schon immens war, steigerte sich ins unerträgliche.

Ich traf mit Alfred von Neubruch Photography am P&R der nahe gelegenen S-Bahn.
Dank vorheriger Recherchen, wusste ich den Weg in etwa.
Wir marschierten durch ein kleines Wohngebiet und landeten schließlich im Industriegebiet, da stand es auch schon
vor uns, die 25 Meter hohe Halle und ihr doppelt so hoher Schornstein.

Also rein ins alte Gemäuer, vielen Dank an den netten Herrn von der Firma Allguth, welche, anders als in Wikipedia steht,
immer noch Eigentümer des Grundstücks ist.

Ab jetzt schreib ich nicht mehr all zu viel, sondern lasse die Bilder für sich sprechen.
Nur den Keller konnten wir wegen Übeflutung ( geschätzt 1 Meter Wasser in gefrorenem Zustand, weil kalt )
leider nicht Ablichten, der Rest ist im Album zu sehen.
Unter dem Album gibts dann noch die Wikipediabeschreibung mit Link.

Ach ja, mich gibt es auch auf Facebook und Instagram ( @artsbyxd )

 

Und jetzt viel Spaß beim staunen…

 

Hier die Beschreibung aus Wikipedia

Das ehemalige Aubinger Heizkraftwerk ist ein Industriegebäude im Münchner Stadtteil Aubing, an der Rupert-Bodner-Straße, das seit 2007 unter Denkmalschutz steht.

Das Kraftwerk wurde 1937 als Teil einer unvollendet gebliebenen Industrieanlage der Reichsbahn geplant und ab 1940 gebaut. Zuvor wurden archäologische Ausgrabungen durchgeführt, um Teile eines bajuwarischen Gräberfelds zu erschließen (siehe den Abschnitt Archäologische Funde in Geschichte Aubings). Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Reichsbahnanlagen in Aubing bombardiert, nach Kriegsende blieb die Anlage zunächst ungenutzt. 1952 erfolgte durch die Deutsche Bundesbahn ein Umbau der Halle zum Heizkraftwerk. Seit dessen Stilllegung, wohl zwölf Jahre später, steht die Halle leer.

In den 1990er Jahren fanden Techno-Partys im Gebäude statt, unter anderem mit Monika Kruse als DJane.

2005 verkaufte die damalige Bahngesellschaft Vivico die Halle mit dem 20000 Quadratmeter großen Gelände mit geschütztem Baumbestand an die Mineralölfirma und Tankstellenbetreiberin Allguth, die hier eine Firmenzentrale einrichten wollte. Die Planung wurde vom Münchner Architekturbüro Haack und Höpfner durchgeführt, 2006 wurde ein Bauantrag eingereicht. Zum Baubeginn kam es trotz Genehmigung jedoch nicht, stattdessen verkaufte Allguth Ende 2010/Anfang 2011 wieder. Im März 2011 war der neue Besitzer nicht bekannt.

Architektur

Die Halle ist 45 Meter breit und 25 Meter hoch. Die Fassade der drei im Originalzustand erhaltenen Gebäudeseiten besteht aus Ziegelmauerwerk, das von 20 Meter hohen Fensterbändern dominiert wird. Die Fenstergewände und das neoklassizistische Kranzgesims am Dach bestehen aus Nagelfluh. Die Westfassade ist dagegen eine Behelfskonstruktion aus den 1950er Jahren. Der schlechte Erhaltungszustand der Halle, besonders des Daches, war im November 2010 Thema im zuständigen Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied.

 

Und hier noch ein aktueller Pressebericht von Merkur.de

Lost Place: Alte S-Bahn-Station Olympiagelände

Dieser Platz wurde schon von vielen Urbexern besucht,
aber ich wollte da unbedingt hin.
Wie ihr sehen könnt, hat sich das ganze gelohnt.
Der erste Eindruck meinerseits war allerdings erst mal ernüchternd, als wir sahen,
dass sich dort Obdachlose liebevoll ihre Schlafplätze angerichtet hatten.
Schrecklich genug, dass es in enem Land, wie Deutschland, wo eigentlich genug Reichtum vorhanden wäre,
zu solchen Schicksalen kommen kann, dachten wir uns, das müssen wir nicht fotografieren, auch, oder eben gerade
Obdachlose sollten das Recht auf Privatsphäre haben.
Seht euch die Bilder an, und habt doch bitte immer im Hinterkopf, wie gut es euch doch geht.
Hier wohnen nämlich Menschen, die nichts mehr haben – und DAS ist wirklich schlimm.

 

Ab 1858 verlief auf dem Gebiet die von der Königlich privilegierten Actiengesellschaft der bayerischen Ostbahnen errichtete Bahnstrecke nach Landshut. 1892 wurde die Hauptbahn weiter in Richtung Westen verlegt und die Gleisanlagen verloren ihre Bedeutung.[3] Kurz vor den Olympischen Sommerspielen 1972, am 28. April 1972, wurde der neu errichtete Bahnhof erstmals angefahren. Im Nordwesten liegt die Olympia-Pressestadt. Den ersten Einsatz mit Personenverkehr hatte der Bahnhof am 26. Mai 1972 anlässlich eines Fußball-Länderspiels zwischen den Mannschaften Deutschlands und der Sowjetunion.[4] Während der olympischen Spiele hielten dort die S-Bahnlinien S5, S11 und S25, um den Besucheransturm zu bewältigen. Nach den Olympischen Spielen war er nicht mehr in das reguläre S-Bahnsystem eingebunden, sondern wurde erst nur sporadisch und ab dem 8. August 1984 regelmäßig von der S8 und der S11 bei allen Fußballspielen im Olympiastadion angefahren. Der Bahnhof bestand aus zwei Mittelbahnsteigen und insgesamt vier Gleisen. Die Gleise waren mit über 400 Metern lang genug für zwei hintereinander aufgestellte S-Bahn-Langzüge oder für Sonderzüge mit 15 Wagen. Daneben gab es noch ein fünftes westlich gelegenes Umfahrungsgleis. Die während der olympischen Spiele verkehrende Sonderlinie S25 wurde aus 15 Silberlingen mit einer E-Lok der Baureihe 140 in der Mitte gebildet.[5][6] Während die zwei östlichen Gleise hier endeten, führten die beiden anderen Gleise weiter nach Süden. Dort befand sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Eisenbahnstrecke München–Landshut; auf dieser Trasse wurde später ein Teilstück des Mittleren Rings, die Landshuter Allee, gebaut. Weiter wurde später ein Anschlussgleis zu Kasernen an der Dachauer Straße und noch während des Betriebs des Bahnhofs eines zum damaligen Gaswerk der Stadtwerke München. Angefahren wurde dieser Bahnhof über den sonst nur für den Güterverkehr genutzten Nordring der DB. Während der Olympischen Spiele 1972 wurde der Verkehr sowohl von Osten über Johanneskirchen als auch von Westen über Allach und Moosach abgewickelt, später nur von Westen. Aufgrund eines tragischen Unfalls, bei dem spielende Kinder auf abgestellte Kesselwagen geklettert und mit der Hochspannung der Fahrleitung in Berührung gekommen waren, wurde der überwiegend ungenutzte Bahnhof nach dem Ende der Fußball-Europameisterschaft 1988 am 8. Juli 1988 geschlossen. Zunächst wurde die Fahrleitung abgeschaltet und bald darauf demontiert. Der Bahnhof ist seither dem Verfall preisgegeben und gilt daher als Geisterbahnhof. Während der Bauarbeiten zur Verlängerung der U-Bahnlinie U3 zum Olympia-Einkaufszentrum zwischen 2003 und 2006 wurden die Gleisanlagen durchtrennt, um dort eine Baugrube (♁48° 11′ 4″ N, 11° 32′ 22″ O) für den Tunnelbau zu errichten. Die Anschlussgleise an den Nordring sind ebenfalls nicht mehr durchgängig befahrbar. Bis zur Einstellung des Projektes Transrapid München, der Transrapid-Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof und dem Flughafen am 27. März 2008 war geplant, hier das Ende des Tunnels vom Hauptbahnhof zu bauen.

Quelle: Wikipedia

 

TV-Beitrag BR: Vergessene Welten – Die Moosburg-Entdecker

Im Rahmen unserer Erkundungen im moosburger Untergrund ( Moosburg ganz anders ),
kam der Bayrische Rundfunk auf uns zu, ob Sie uns denn mal begleiten dürfen.

Hier das Video für euch. So bekommt ihr einen kleinen einblick in das,
was wir in unserer Heimat so alles treiben.

 

Um unsere Arbeit zu vertiefen, brauchen wir verscheidene Ausrüstungsgegenstände, wie z.B. Lasermessgerät, Gas-Messgerät, Endoskob, etc…
Wer uns dabei unterstützen möchte darf dies gerne tun, wir sind für jeden Cent, der nicht aus eigener Tasche bezahlt werden muss, dankbar.

Lost Place: Alte Brauerei Kirchhammer

Brauerei Kirchammer
gegründet 1858 als
Brauerei Sebastian Spitzberger
ab 1930 Brauerei zum Spitzberger
von Anton Kirchammer
ab 1960 Brauerei von
Ursula Kirchammer
ab 1988 Brauerei
Erwin Kirchammer
1991 wurde die Brauerei geschlossen und vom Landshuter Brauhaus übernommen.

Quelle: www.alt-moosburg.de