Composing „The Village“ – making of !

Als erstes braucht man die Idee !
Dann die Inspiration !
Jetzt noch das Know how, und dann kanns los gehen.

Um seine Idee umzusetzen, benötigt man das passende Material, also machen wir uns auf die Suche.
Ich kann euch hier Pixabay empfehlen, dort sind alle Dateien kostenlos und zur freien Verwendung.
Lediglich angemeldet sollte man sein, das lohnt sich aber definitiv.
Hier sei gesagt, dass die Dateien zwar kostenlos sind, man aber an den „Bereitsteller“ via Paypal eine Spende schicken kann.

Beim durchforsten in Pixabay hab ich also die wunderbaren Häuschen auf dem Profil von SilviaP_Design gefunden.
Die Idee war ein „Dorf“ im Wald, also fehlte mir noch der Wald. Und zwar so, dass er mir erstens gefällt,
und zweitens sollte er auch in irgendeiner Form zu den tollen Häuschen passen.

Als ich also alles zusammen hatte, konnte ich loslegen.
Photoshop aufgemacht. Dann erstmal alles, was ins Bild soll, eingefügt.

Als nächstes habe ich mir die Sache angesehen, wo soll was hin, und wie kann ich es am besten platzieren.

Oben seht ihr das Ausgangsbild, ich fand, dass die Häuschen am besten an den Baum passten, also hab ich diese dort plaziert.

verzeiht mir die schlechte Qualli der Bilder, aber die habe ich zwischen 1 – 3 Uhr morgens mit dem Handy vom Bildschirm abfotografiert.
Auf dem zweiten Bild mit den beiden Häuschen seht ihr auch schon, dass ich den Hintergrund mit einer Tonwertkorrektur
etwas abgeändert habe, das finale Bild soll ja eher mystisch wirken und das ganze am besten bei Nacht, also wird es Schritt für Schritt angepasst.
Außerdem habe ich den Hintergrund etwas unscharf werden lassen, damit das Hauptaugenmerk dann mehr auf den Häuschen liegt.

Ich habe also immer wieder den Hintergrund angepasst, bis er mir so weit gefallen hat.
Habe einen Lichtstrahl ( Mond von oben beleuchtet die Hüschen ) eingebaut, die Häuschen ins richtige Licht ( und Schatten ) gesetzt.
Dann kamen noch die Laternen hinzu, an die Häuschen angepasst natürlich.
Die Häuschen habe ich vorher noch dem Waldboden angepasst, so dass sie sich ins Gesamtbild besser integrierten.

Jetzt ging es an die Lichtstimmung. Das ganze sollte ja nachts stattfinden.
Also anhand einer Selektiven Farbkorrektur eine etwas bläulichere Stimmung erzeugt und wiederum abgedunkelt.
Um den Fokus mehr in die Bildmitte zu legen, habe ich eine Vignette hinzugefügt.
Was darf nachts nicht fehlen ? RICHTIG ! Licht !
Also kamen jetzt die Lichter der Häuschen an die Reihe, die ich ganz Simpel mit einem passenden Pinsel und geringer Deckkraft,
in Feinarbeit eingemalt habe ( Danke an meine Frau, die mir zu Weihnachten ein Wacom Grafiktablett geschenkt hat ).
Die Lichter sind jetzt also angeknipst, aber irgendwie fehlte mir noch was. Bild klein gemacht etwas angesehn, KLAR !
Der Kamin braucht unbedingt noch Rauch – wieder mit Pinsel, weiß, geringe Deckkraft, solange gemalt, bis es gefiehl.

Zum Schluss musste ich das Gesamtpacket noch via Selektive Farbkorrektur und Dynamik in den passenden Bildlook
bringen, sprich nochmals abdunkeln und dann das ganze Farbentechnisch noch mehr ins surreale ziehen.
Nach ca 5 Stunden hatte ich dann mein Bild so weit, dass ich endlich zufrieden ins Bett gehen konnte.

Finales Bild

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