Lost Place: Altes Heizkraftwerk München

Um das gleich im vornherein klar zu stellen,
geht niemals allein, seid sehr aufmerksam und vor allem, wenn möglich immer mit Genehmigung des Besitzers.

Als ich von der Autobahn abfuhr, sah ich schon von weitem das große Gebäude und den riesigen Turm.
Die Vorfreude, die eh schon immens war, steigerte sich ins unerträgliche.

Ich traf mit Alfred von Neubruch Photography am P&R der nahe gelegenen S-Bahn.
Dank vorheriger Recherchen, wusste ich den Weg in etwa.
Wir marschierten durch ein kleines Wohngebiet und landeten schließlich im Industriegebiet, da stand es auch schon
vor uns, die 25 Meter hohe Halle und ihr doppelt so hoher Schornstein.

Also rein ins alte Gemäuer, vielen Dank an den netten Herrn von der Firma Allguth, welche, anders als in Wikipedia steht,
immer noch Eigentümer des Grundstücks ist.

Ab jetzt schreib ich nicht mehr all zu viel, sondern lasse die Bilder für sich sprechen.
Nur den Keller konnten wir wegen Übeflutung ( geschätzt 1 Meter Wasser in gefrorenem Zustand, weil kalt )
leider nicht Ablichten, der Rest ist im Album zu sehen.
Unter dem Album gibts dann noch die Wikipediabeschreibung mit Link.

Ach ja, mich gibt es auch auf Facebook und Instagram ( @artsbyxd )

 

Und jetzt viel Spaß beim staunen…

 

Hier die Beschreibung aus Wikipedia

Das ehemalige Aubinger Heizkraftwerk ist ein Industriegebäude im Münchner Stadtteil Aubing, an der Rupert-Bodner-Straße, das seit 2007 unter Denkmalschutz steht.

Das Kraftwerk wurde 1937 als Teil einer unvollendet gebliebenen Industrieanlage der Reichsbahn geplant und ab 1940 gebaut. Zuvor wurden archäologische Ausgrabungen durchgeführt, um Teile eines bajuwarischen Gräberfelds zu erschließen (siehe den Abschnitt Archäologische Funde in Geschichte Aubings). Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Reichsbahnanlagen in Aubing bombardiert, nach Kriegsende blieb die Anlage zunächst ungenutzt. 1952 erfolgte durch die Deutsche Bundesbahn ein Umbau der Halle zum Heizkraftwerk. Seit dessen Stilllegung, wohl zwölf Jahre später, steht die Halle leer.

In den 1990er Jahren fanden Techno-Partys im Gebäude statt, unter anderem mit Monika Kruse als DJane.

2005 verkaufte die damalige Bahngesellschaft Vivico die Halle mit dem 20000 Quadratmeter großen Gelände mit geschütztem Baumbestand an die Mineralölfirma und Tankstellenbetreiberin Allguth, die hier eine Firmenzentrale einrichten wollte. Die Planung wurde vom Münchner Architekturbüro Haack und Höpfner durchgeführt, 2006 wurde ein Bauantrag eingereicht. Zum Baubeginn kam es trotz Genehmigung jedoch nicht, stattdessen verkaufte Allguth Ende 2010/Anfang 2011 wieder. Im März 2011 war der neue Besitzer nicht bekannt.

Architektur

Die Halle ist 45 Meter breit und 25 Meter hoch. Die Fassade der drei im Originalzustand erhaltenen Gebäudeseiten besteht aus Ziegelmauerwerk, das von 20 Meter hohen Fensterbändern dominiert wird. Die Fenstergewände und das neoklassizistische Kranzgesims am Dach bestehen aus Nagelfluh. Die Westfassade ist dagegen eine Behelfskonstruktion aus den 1950er Jahren. Der schlechte Erhaltungszustand der Halle, besonders des Daches, war im November 2010 Thema im zuständigen Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied.

 

Und hier noch ein aktueller Pressebericht von Merkur.de